zzzzzzzssscchhwuuuummm….3 jahre vorbei gerauscht…

Man sagt doch, dass das zeitempfinden allgemein an das glück und wohlgefühl geknüpft wäre. Sprich: geht’s mir gut, vergeht die zeit schneller.
ich kann dem nur (noch) bedingt zustimmen. Bisher hatte ich auch das auch so gesehen. Aber wie in so vielen dingen hat auch in diesem punkt indien mein zeitempfinden entscheidend verändert.

Grundsätzlich beschreibt jeder europäer, mit dem ich mal darüber gesprochen habe (und ich spreche ja bekanntlich viel 😉 ), die erlebte zeit als unheimlich intensiv und schnell. Egal, ob gute oder schlechte Momente, man hat ständig das gefühl, als raaaase das leben an einem vorbei oder besser, schleift dich mit. Hetz hetz hinterher.

Ich vermute, dass das ganz simpel an der ereignisdichte liegt. Einem wunderschönen deutschen wort, was ich in der letzten zeit wieder häufiger verwende. Die erlebten momente sind nun mal, im vergleich zum bequemenen 9to5 dasein in einer der deutschen ähem…städte, um ein vielfaches extremer, intensiver, fremder in der einordnung und treten noch dazu in einer häufung auf, die eine simultane verarbeitung eigentlich nahezu unmöglich machen.
(ich für meinen teil rechne damit, dass ich noch mind. ein jahr nach rückkehr nach dtl mit dem verarbeiten der letzten zwei jahre zu tun habe werde aha)
man kann sein leben in einer indischen großstadt demnach nur als hektisch und vergangene jahre nur als sekunden beschreiben.

Eines der probleme, die sich daraus ergeben können ist wohl, dass man sich an diese ereignisdichte gewöhnt. Die inder um mich herum nehmen diese zum beispiel generell nur sehr gedämpft oder gar nicht war. In gewisser weise bin ich auch froh, dass ich nicht mehr vollkommen überfordert dahinrennen muss, wie in meinen ersten wochen in mumbai 2007. Inzwischen mischt sich in diese erleichterung (abstumpfung?) aber auch etwas sorge, dass mir die ruhe und „langsamkeit“ deutscher ähem…städte doch wohl arg aufs gemüt schlagen könne.
man kennt den schwindel, die nach einer runde im karussel den kopf befällt, wenn dieser auf einmal stehen bleiben soll.
ja, nun gut, STEHENBLEIBEN werde ich in dtl ab märz wahrscheinlich nicht, aber was ist, wenn ich nun fortan immer am rennen bin. Karla kolumna mäßig….das will man doch auch nicht.

Wie dem auch sei. Besonders die letzten monate haben es ereignisdichtemäßig EXTREM in sich gehabt. zu meinem glück waren sie dieses mal mit hauptsächlich positiven ereignissen gesät und mir scheint, der abschied von meinem leben hier in nur wenigen wochen ist undenkbar.
ich war nochmal kurz in kolkata (krasse stadt), in pune (habe es doch beim dritten versuch das erste mal schön gefunden) und ein goa-urlaub steht ebenfalls noch ins haus. 🙂
bin ergo viel unterwegs.
habe auch, bedingt durch den abschluss des projektes, für welches ich die letzten 1 ½ jahre hier tätig war, schon mit einigen abschieden begonnen und stelle fest, dass sich doch an den unerwartetsten stellen auf einmal freundschaften heraus kristalisieren. Ich hoffe, ich kann davon etwas mitnehmen ins kalte, graue, stille deutschland. Brrr.   Sowohl von der guten energie, die ich gerade habe, wie auch den freundschaften. Ich finde, ich habs verdient!

hier was interessantes. mumbai-the land of dreams….jaja, alp-dreams vielleicht. 😉

smiley_emoticons_winken4anja

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berlin, berlin

eine woche berlin reicht aus – ich bin verliebt. „verliebt in berlin“…könnte man sagen.

doch keinesfalls liebe auf den ersten blick. zwar gezeugt und geboren in der hauptstadt hatte ich bis kurz nach der wende keinen bezug zur stadt, da wir dort als familie nie gewohnt haben. die einzige kindheitserinnerung floss durch den filter meiner mutter, die mir versicherte, die giraffen im tiergarten (der ost-zoo) hätten mir eine heiden angst eingejagt. schreiend wäre ich hinaus gelaufen. ja, nun…diese einstellung gegenüber berlin sollte ich wohl noch eine ganze weile beibehalten. nach der wende folgte der obligatorische schulausflug zum brandenburger tor. aber alles woran ich mich erinnere sind meine ersten schlaghosen auf dem foto und eine wilde, laute busreise. nunja, junger teenager eben (ich war vielleicht 14?) und noch total uninteressiert. der nächste besuch erfolgte kurz nach dem abitur als ich während meines fsj’s zu seminaren mehrmals nach berlin gefahren bin. ich erinnnere mich, dass ich die stadt kalt und doof fand. habe mich aus prostest dann irgendwo in kreuzberg piercen (wie nennt man den bereich zwischen unterlippe und kinn???)  lassen. keine ahnung warum und besonders gut angekommen ist das auch nicht …mein damaliger freund schwor, mich nicht eher zu küssen bevor das ding nicht raus war und für meine mutter begann damit ein langer leidensweg gepflastert mit weiteren piercings, lebensentwürfen, tattoos und schockierenden freunden.  ich hatte dieses erste piercing ganze vier wochen. yeah!
danach konnte ich auf jeden fall berlin einige jahre gar nicht leiden.
dann anfang der 00er jahre begann der langsame stete wandel, den ich hauptsächlich einigen freunden, die sich für studium in berlin entschieden und der tatsache verdanke, dass ich das theatergucken als marathonveranstaltung für mich entdeckte. berlin war mein mekka!
trotzdem will man ja nicht in mekka wohnen, oder? ich war sehr zufrieden mit meiner neuen wahlheimat in sachsen und genoss die regelmäßigen ausflüge in die hauptstadt. waschen nicht vergessen!! 😉
ich bin auch nicht mehr ganz sicher, wann ich diesen trend des „nach-berlin-ziehens“ eigentlich zum ersten mal wahrgenommen habe. jedenfalls hab ich das immer eher mit einem achselzucken abgetan und mir gedacht: ja, pff…irgendwann muss ich da auch mal wohnen, aber nicht jetzt.
ich glaube jedenfalls, dass ich nach meiner wohnerfahrung in der megacity bombay berlin erst richtig zu schätzen gelernt habe. das ich seither ein stadtkind bin war mir klar, aber das ich die hektik einer großstadt zum glücklichsein brauche…nunja, im moment kanns eben kaum chaotisch genug sein.
nun liegt mir aber nichts ferner, als mumbai mir berlin zu vergleichen….nee nee, das tu ich mir nicht an…. 😉

die letzte woche habe ich nun also bei einer freundin in berlin, neukölln verbracht.und mich in diesen tagen mit einigen berliner (urgesteine oder eben auch zugezogene) über ihre stadt unterhalten und das stichwort der saison scheint: gentrifizierung zu sein. das thema ist viel zu groß, um es in einem blogeintrag abzuhandeln. eigentlich eignet es sich prima für eine doktorarbeit und ich bin sicher, fachliteratur lässt im buchladen deiner wahl nicht lange nach sich suchen.
in berlin hat auf jeden fall JEDER dazu eine meinung und nicht immer fällt dir eindeutig positiv oder negativ aus (das sind mir die liebsten 🙂 ). und das viertel, über welches auch in diesem zusammenhang gerade am meisten geredet wird, scheint neukölln zu sein. untenstehender beitrag mit genialomat kurt krömer ist, obwohl anscheinend erst drei jahre alt, eigentlich auch schon überholt. da hat sich so einiges getan in den letzten jahren.

ich muss gestehen, dass ich mich dort sehr wohl gefühlt habe. und gerade das, was so einige nicht-berliner irritiert oder schockiert und sich immer wieder äußert in sätzen wie „da gehst du durch die straße und kein mensch spricht deutsch“…gerade das lässt mich ausrufen „klasse“ (obwohl nach berlin wohl eher „dufte“ oder „knorke“ passen würde). da wird nicht ausschließlich türkisch gesprochen. da hört man auch manchmal hindi, viel englisch, auch arabische sprachen und und und. find ich klasse, äh dufte. ich kann nicht genau sagen warum. ich fühle mich auch nicht, als würde ich im ausland wohnen. nein, es sind doch eindeutig deutsche straßen, deutscher verkehr, deutsche architektur und deutscher konsum a la h&m, rewe und bio/öko einkaufskultur. nur eben gespickt mit türkischen spätis, arabischen fressbuden, kinderwagenkolonnen mit kopftuchfrauen und jungschen möchtegernrappern und und und. es gibt unglaublich viel zu entdecken und die straßen sind belebt und lebendig.
multipliziere man diese faktoren mit der tatsache, dass auch noch frühling herrscht und fängt vielleicht an mich zu verstehen. oder eben auch nicht.
ich bin jedenfalls total auf meinem berlin trip. und genieße neben neuköllner lifestyle auch den park in treptow, konzerte in friedrichshain, theater am kurfürstendamm, eine ausstellung in mitte, spaziergang durch prenzlberg (der spitzname „pregnancy hill“ passt wie arsch auf eimer) und das unglaubliche panorama auf dem ehemaligen tempelhofer flughafengelände.

ich habe den eindruck, die stadt macht einiges durch, aber ich muss sagen: sie macht einen guten eindruck und hey, wer macht eigentlich nicht gerade „einiges durch“? mmh?
ich weiß also nicht, wie eure pläne aussehen, ich ziehe auf jeden fall nach berlin, 2013.
ich darf das ja, ich muss das sogar. fällt unter das stichwort „heimatzusammenführung“.

zum abschluss eine anekdote, die ich völlig unabhängig voneinander, von zwei leuten gehört habe. es wäre wohl der allerletzte hype, dass sich dänische studenten in berlin wohnen kaufen würden. aber nicht, um selbst dort zu wohnen, sondern damit geld zu verdienen. als investition in die zukunft sozusagen. klasse schtorrie, oder? watch out for your danish landlord!!

machtet jut!

das letzte wort überlasse ich kurti:

oh, einer geht noch 😀 :


resüme2010

2010.
das bisher beste und zugleich schlimmste jahr in meinem leben wahrscheinlich.
ich bin in den vorangegangenen 3 jahrzehnten zusammengenommen nicht soviel beschimpft, belästigt, beleidigt, gedemütigt und verletzt worden.
aber auch nie so viel geliebt, vermisst, geschätzt und gebraucht.
wie wiegt man das eine nun gegen das andere auf? –  am besten wohl gar nicht.
let it be.
schnell gelebte zeit und vor allem intensiv gelebte. also gute, oder?
ich fühle mich (auch) voll. voll mit eindrücken, gefühlen, gedanken und ideen, die festzuhalten einer enzyklopädie oder gesamtausgabe der goethe werke gleichen würde.
so viel zeit hab ich nun wirklich nicht! 😉
und wer liest das schon…
2011 wartet schließlich darauf gelebt zu werden!

anya


von oben herab

seit letzter woche befinde ich mich offiziell im panik-gefrier-zustand! nach einem wochenende mit vielen vielen deutschen um mich herum (ach, man kann sich die erleichterung kaum vorstellen…endlisch noarmaaale leude!) erschrecke ich mich beim blick auf den kalender: tatsächlich! in weniger als einem monat hab ich nur noch deutsche um mich! dann bin ich hier tatsächlich weg. vielleicht für länger (nicht für immer, das steht wohl fest).

die aktuelle wetterlage zusammen mit der post, die ich in deutschland von meinen beiden hass-ämtern erhalten habe (na wer wohl: gehirnamputuiertenzentrale und arge) sprechen nicht gerade zum besten. Auch was ich an möchtegerndiskussionen aus der zeitung entnehme, lässt mich mehr als oft den kopf schütteln; entweder aus gründen der banalität  a la „habt ihr keine WIRKLICHEN probleme“ oder aus unverständnis, warum es in einem land, dass doch alle möglichkeiten hat, soweit kommen kann. wie gruselig ist denn z.b. die panikmache und hetze bezüglich der „geplanten anschläge“!!?? hilfe, die hottentotten kommen!
alles zusammen kein gutes bild, was sich da gerade in meinem kopf zusammenbraut.
ich merke, dass ich aus der entfernung immer öfter denke: wie dumm sie doch sind, die deutschen. es geht ihnen eindeutig zu gut.
und: ich will da nicht hin und frieren!

und dann werde ich schon in die erweiterte familienweihnachtsplanung aufgenommen und nörgle wie eine 16jährige ob der offensichtlichen nichtigkeit der anfrage…och nöööö. lasst mich blooooß in ruhe!

kann mich mal jemand daran erinnern, warum das so schön ist dort? gute luft und mettbrötchen zählen an dieser stelle nicht. die fehlen mir, wiegen aber nicht so schwer.
und umso näher ich dem abflugdatum komme, desto weniger will ich da hin, ganz ehrlich. in das land der dichter und denker (wo auch immer das geblieben ist). das land der verkopften endlosnonsenedebatten und anmaßenden behördengänge, des schlechten wetters und steigenden aggressinspotentials, der einsamkeit und der massenphänomene. da komm ich her, muss ich da hin?

und hier zum schluss, einfach aus prinzip….der klassiker „achmed, the dead terrorist“, den ich sonst nicht uneingeschränkt weiterempfehle, aber manchmal muss man einfach auch mal gegendrücken.

ps: mami, ich hab dich trotzdem lieb! (und komme auf jeden fall! )


you know what you’ve got

man sagt, man würde das eigene glück nur dann erkennen, wenn es nicht mehr da wäre oder wenn es in reichweite, aber eben unerreichbar wäre (the grass is always greener…)
es gibt aber noch eine dritte option: die rar gesäten momente, in denen ich mich selbst von außen beoabchten kann und (noch seltener!) denke: mmmh, eigentlich gar nicht so schlecht!

woran liegt das also?

gerade im letzten beitrag habe ich wieder von dem hin und her berichtet, dem ich hier täglich ausgesetzt bin und das (machen wir uns nichts vor) in den letzten wochen auch sehr stark zum „her“ tendierte….
die kontraste stehen hier aber immer direkt nebeneinander, so eng wie im local train borivli-churchgate gegen 8uhr morgens.

ich habe also seit einigen tagen das unzweifelhafte vergnügen, beide optionen (ein leben in dtl und eines in indien) direkt und wahrhaftig vor augen zu haben. ich meine, als tatsächlich optionen. und wirklich: für einen moment hat mich die idee, mumbai verlassen zu müssen auch erschreckt.
doch spätestens als ich am selben abend auf dem heimweg wiedereinmal in dieser unerklärbar vulgären art schräg von der seite angequatscht wurde, OBWOHL ich neben einem mann ging (ich bin nicht in der lage zu beschreiben, wie unglaublich wütend mich das immernoch macht, der ohnmacht und emanzipierten erziehung geschuldet)… stand außer zweifel, dass auch dtl im januar seine vorzüge hat…

aber, wie um meine these des ständigen „regen-traufe-gefühls“ zu bestätigen, traf ich im zug auf zwei deutsche, die nun ein unglaublich überflüssiges gespräch anfingen, der höflichkeit wegen…
„und, wie gefällt dir Mumbai so?“
nnnnnäähhääännn—
sehr unnötig, sehr uninteressant.
und, ja, jeder hat das recht, dieses land und besonders diese stadt auf seine weise erleben zu können (von denen es hier unzählige gibt). ich beanspruche das ja auch für mich.
aber wenn die erholungs-goa-thematik anbricht hört bei mir die geduld auf. wirklich!
dann bin ich genervt von der oberflächkeit der europäer und davon, wie wichtig der exotische luxus im vergleich zu wirklicher auseinandersetzung mit einer neuen, fremden kultur ist. argh. nerv!

also pendle ich von ärger nach freude, von sehnsucht nach badewanne und eigenständigem ich nach masala dosa und gebräunter fussfreiheit.

ach, wär ich doch schon alt und weise.

anya


monsun check

man sagt, die inuit haetten mehr als 100 woerter fuer „schnee“. nach einem monat monsun in mumbai bin ich sicher, es muss eine ebenso grosse anzahl an worten fuer „regen“ geben.
auf einen kurzen nenner gebracht soll das bedeuten, dass selbst nach 4 wochen in diesem mir bis jetzt vollkommen fremden zustand (warm und nass), habe ich immernoch keine ahnung, was hier passiert. wie das wetter morgen wird…

dieser beginn eines monsunbeitrags liegt bei mir seit einem monat im postfach als entwurf…wie peinlich. man vermutet eine schreibblockade?
in some terms….yes.
allerdings kommen gerade einige dinge zusammen, die wohl einer verarbeitung benötigen und somit ist blogtechnisch eher „please hold the line…“ angesagt. sorry. i try my best yaar!

ein ganz wichtiger punkt in der reihe stellt aber das magische 1jahresjubiläum dar. ich hab zwar etwas gestückelt, aber alles zusammen lebe ich seit etwas mehr als einem jahr in dieser stadt.
„die magischen 12 monate“…oder besser mit zusatz „der touri bonus ist endgültig aufgebraucht“. es mag für daheimgebliebene etwas absurd klingen, doch ja, auch hier stellt sich irgendwann ein alltagsgefühl ein. ja, man gewöhnt sich tatsächlich an alles. an lärm und elend, wasserknappheit und home delivery mitten in der nacht, die tägliche local train schlacht und die feuchte hitze. alles irgendwann so normal wie fussgängerüberwege in deutschen städten. ich stehe auf, gehe zur arbeit, esse mittag mit den kollegen (die passen inzwischen schon auf was sie auf hindi erzählen, ich bin sooooo klug! 😉 ), trinke den nachmittagstee, arbeite und verlasse irgendwann das büro, um zu hause mit meiner mittbewohnerin über eine neue maid nachzudenken. chapati und sabsi, knips -licht aus, gute nacht.

und ich habe diesen zustand über andere blogbekanntschaften schon mehrmals erlebt. diese art nüchternheit, die jeglichen glitzerbollywoodhorizont vermissen lässt und oft nur schwarz und weiß zurück lässt.
habe mich dann immer gefragt, wie es wohl bei wird. bin ich schon verbittert und verfluche hier alles? oder ist das glück auf erden eingetreten und ich habe DEN ort gefunden, vielleicht.
ja, gut, das wohl eher nicht….
und selbstverständlich stellt sich jeder die unvermeidliche frage: und, was ist das jetzt hier mit mir? bis hier hab ich mich ganz gut geschlagen, aber geht das so weiter? und muss es das? will ich das?
was bleibt also unterm strich?

da bin ich nun gerade. nicht unbedingt am scheideweg, aber vielleicht an einer minikreuzung. rechts, links? umkehren oder einfach stehenbleiben? augen zu und losrennen…

achja, monsun geht noch einen knappen monat und mal abgesehen davon, dass mir hier alles unterm arsch wegschimmelt und meine wäsche furchtbar müffelt, hab ichs mir schlimmer vorgestellt. vielleicht hab ich mich aber auch einfach nur dran gewöhnt…?

tschüssieä

anya


und los!

jeden morgen, wenn ich zur arbeit fahre und in die s-bahn steige beobachte ich die ausflugschneise (keine ahnung, wie das heisst) des flughafens… in den teils blauen, teils grauen, bewölkten oder besonnten himmel fliegen die starter quer über die s-bahn schienen. manchmal glaube ich fast, eine airline erkennen zu können.
und fast jedes mal denk ich: ach, ich will auch. fernweh eben.

und ab dieser woche weiß ich es: ich werde auch! 🙂
noch ein bisschen benebelt ob der neuen information, die ich seit dienstag versuche zu verarbeiten…. versuche ich,  den strom an dazu gearteten gedanken zu sortieren. man denkt ja dann immer, man müsse alles in drei tagen machen! 😉
dabei habe ich noch ungefähr 6-8 Wochen zeit…
um kurz zu machen: max mueller bhavan ruft, ich komme! ab mitte/ende januar gehts wieder gen osten. für wie lange ist noch ungewiss. auf jeden fall erstmal für 6 monate. ick freu mir!
es gibt noch viel zu organisieren und klären, deshalb keine zeit fürn schnack!

ich grüße!

anya