same same, little different

hier also das neueste aus bombaycity:

same: erschreckend, wie ich nach zwei tagen bereits im halbschlaf (irgendwie hinke ich seit einer woche schon meinem schlafdefizit hinterher, zeitzonenwechsel erschwert das ganze) den weg zur arbeit finde. aufstehen, dusche, kaffee+toast (wo ist mein brot hin ), maid antreiben, über die straßen unter dem highway über den skywalk zur station, im zug noch ein nickerchen, dann 10min bis kala ghoda und pc anschalten.
reine routine?
schon irgendwie. aber in beruhigender weise. routine gibt einem ja auch stabilität, nicht wahr? ich folge ihr also erst einmal und halte mich ein bisschen daran fest.
alles scheint auf den ersten blick wie ich es verlassen habe. In guten wie in schlechten Punkten. Nehme beides gleichermaßen war. allerdings erst einmal emotionslos irgendwie. Connection lost. In search of a new one.

different: zu allererst. ich hab jetzt endlich AC in meinem raum! halleluja! hatte ja nicht gedacht, dass ich das brauche. aber wie das so mit luxusartikeln ist: in dem moment, wo man sie hat, kann man sich nicht mehr vorstellen JEMALS ohen sie ausgekommen zu sein. ac ist auch im monsun sehr nützlich, um die feuchtigkeit zumindest etwas besser in den griff zu bekommen. habe mich nebenbei wieder mit lenor trockentüchern ausgestattet. diese würde ich in dtl nicht mal in die nähe meines schlafzimmers lassen, wohl gemerkt. hier allerdings retten sie meinen kleiderschrank (und somit auch seinen inhalt) vor dem geruch eines verwesenden straßenhundes.
auch ansonsten hat mein zimmer ein upgrade bekommen: die gardinenstange ist repariert und ich kann dir tür komplett schließen!! jaa, das mag erst einmal etwas absurd klingen, aber ich hatte mich bereits damit abgefunden, all abendlich die tür in den durch den letzten monsun (oder so) komplett verzogenen türrahmen zu wuchten. hat am ersten abend ordentlich gerumst… 😉
danke an meine liebe mitbewohnerin neha an dieser stelle! 🙂
außerdem neu: der skywalk zur bandra station brannte ja ab vor ein paar monaten! jetzt ist ein teil schick und neu und die gesamte strecke sogar mit schildern ausgestattet! in englisch und hindi, unglaublich. nie wieder den falschen ausgang nehmen. vorausgesetzt man weiß, welche straße man lang gehen muss…
die hinweisquote scheint generell anzuziehen in der stadt oder besser: mehr verbieten ist besser.  im zug wird man nun also neben der anweisung, auf unbeobachtetes gepäck zu achten („it may be an explosive“ ernsthaft!), auch noch darauf hingewiesen, die ventilatoren auszuschalten, wenn sie nicht benötigt werden (sehr richtig) und an vielen taxis habe ich ein schild entdeckt, was (so glaube ich) das rauchen im auto unter strafe stellt. im prinzip auch richtig, allerdings glaube ich, dass die taxis einige schwer wiegendere probleme habe als ein brandloch im polster…aber das ist ein anderes thema.

ansonsten sieht also erst einmal alles bekannt aus und ich taste mich langsam voran im wieder eingewöhnen.

hier eine kleine doku zum abschluss, die ich gerade fand, als ich nach einem monsunvideo in mumbai suchte: romantisierend, natürlich. viel in englisch, aber nicht nur. so lasset die bilder dann auf euch herabregnen!
(an wen erinnert mich dieser total kitschige moderator nur…?)

anya


One Comment on “same same, little different”

  1. Thea sagt:

    haha… ja, das „may be“ Problem kommt mir sehr bekannt vor, selbst im schlimmsten Regenschauer wird mein Mann noch von eventuellem Regen sprechen… 😀


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