mpf.

erst als ich in die augen meiner ma blickte, in dem moment als sie abfuhr, wurde mir klar, dass ich jetzt wieder ganz bei null anzufangen hatte…naja, nicht gaaanz null, sagen wir 0,25.
warum tut man sich sowas denn nochmal an? schlimmste erinnerungen an die minuten/stunden/tage nach verabschiedung meiner familie am flughafen überhäufen mich.  da bau ich mir mühsam über jahre ein netzwerk auf (jaja, die menschen brauchen stabilität!) , nur um es dann einfach über den haufen zu werfen…? ist das sinnvoll? vielleicht hälts ja jung und flexibel? oder es ist einfach nur total bescheuert? letzte chance oder goldener griff? skeptisch
und ironischerweise gibts sogar paralleln zwischen hamburg und mumbai. NEIN, nicht bezüglich des wetters. in diesem punkt hat mich die indische westküste ein für alle mal verdorben (gibts sowas, dass man“sein“ klima hat?).
und hier…naja, ihr kennt die klischees. urgh…

also: monatskarte! ich brauch wieder ein stunde zur arbeit und benutze das gleiche passfoto für den ausweis…und muss ein bisschen schmunzeln, als ich daran denke, wieviel unsinniges zeug der mumbaikar am schalter von mir wollte für eine simple monatskarte! 😀

aber wirklich schlimm finde ich diese unbegründete (oder nur teilweise begründete) bewegungslosigkeit. über tage hinweg sitze ich rum und frage mich, was ich jetzt wohl am besten tue…und mir fällt nix ein! piep dabei kann ich doch all das tun, was ich sonst auch mache…naja fast alles.
in mumbai hat das dazu geführt, dass ich auf ganz unglaublich ausgeglichene weise gelernt habe, mit mir selbst zu sein. (eine unglaublich wichtige sache!). vielleicht bin ja deshalb auch hier, weil ich woanders nicht mehr mit mir sein konnte…also flucht nach vorn?
im moment hab ich eher das gefühl, ich kriiiieeeche nach vorn, aber wollen wir uns nicht beschweren, es geht immerhin vorwärts. und ich versuche auch ernsthaft nicht mehr so pessimistisch zu sein und immer fein zu lächeln! (ja, das hat jaya immer bemängelt und neulich auch wieder eine inderin hier: anja, lächeln!) jaja, ich üb ja schon!

in diesem sinne:

(aber ganz im ernst, wenns weiter so läuft bin ich weg hier…die sonne ruft schon auch ein bisschen aus der ferne…)

anya


3 Kommentare on “mpf.”

  1. Andy sagt:

    Auch ein gefühltes 0,25 ist in Wirklichkeit weit mehr. Fokussiere lieber darauf, was Du schon erreicht hast, was bei weitem mehr ist, dann wird auch dieser gefühlte Null-Anfang nicht mehr so schlimm.
    Ansonsten bist Du nach dem, was Du schreibst eh auf dem richtigen Weg…
    Und zum Thema Netzwerke aufbauen: Überleg mal, wie lange Du beim letzten Netzwerk gebraucht hast. Diesmal wirst Du schneller sein, das verspreche ich Dir, also hast Du schon was mitgenommen.
    Take it easy! Und hör auf Dir blöde Gedanken zu machen; das bremst am meisten – lebe einfach! (Das ist verdammt schwer, weiß ich, aber tu es trotzdem 😉 )
    Andy

  2. paralleluniversumanja sagt:

    danke andreas, ich versuchs!


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