das wort zum letzten septembersonntag

helmut schmidt zum thema „religion und toleranz“
🙂

http://www.zeit.de/video/player?videoID=20080926042aaf

(weiß jmd, was er sich da aus dem gesicht wischt…. 🙄 ?)

lg und guten start in die kommende woche!

anja

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yedl (shammi2)

das hier kann ich euch nicht vorenthalten.

memsaab hat ihr leben in shammi song nacherzählt (nur schwarz/weiss songs waren erlaubt). einfach großartig, genial und passt gerade super in meine neue kategorie.

mein lieblingsvideo ist jetzt schon das hier, shammi als quawwali sängerin… 😀

ach, ich bin einfach im falschen zustand zur welt gekommen. ich wär da gern im film….das paralleluniversum ruft…byebye schnödes deutschland!

anya


wenns mal so richtig kacke läuft…

oder vielleicht kann etwas musik helfen? ich hätte da was ebenfalls aus dem fernen osten…(mache ich an dieser stelle einen ossi-witz, nein ich lass es lieber)

oder wem das zu fremdartig klingt, hier was christliches

oh ja, lasst die sonne in eure herzen liebe mitbürger. wenn sie schon nicht vom himmel scheint… jetzt ist mir nach einer tüte guten gras und einem tanz auf dem augustplatz….

anja

(ps: ich stehe kurz vor einer wichtigen prüfung und bitte eventuelle ungereimtheiten zu entschuldigen)


yedl (shammi1)

meiner neu gegründete kategorie „youtube erzählt dein leben“ füge ich heute eine unterkategorie hinzu: shammi kapoor videos.

heute also: yahooo! aus dem klassiker: junglee.
wieder lautet das motto: nicht wörtlich nehmen (verstehen ja hier eh die wenigsten, natürlich geht es um liebe) – in methaphern denken.
für mich bedeutet das also: tempo der musik und hektisches geflöte! bergab schliddern ohne das objekt der begierde zu fassen zu kriegen. hektische bewegungen, die erstmal niemand versteht. der blick ist fokussiert, aber die gestik wild und ungelenk…and so on… meine geneigten leser mögen der fantasie freien lauf lassen.

viel spaß!

unnötig zu sagen, dass ich natürlch shammi bin und nicht die beige dame. ich mein, wer sonst trägt rote socken zu einem braunen wildlederjacket… 😉

und ab!

anya


das 30h triptychon

oder auch: kültür in mitteldeutschland. eine studie in 30 stunden. 😉

freitag: 20 uhr. „anna karenina! im gorki. inszenierung von jan bosse. ich liebe den text, ich liebe die figuren und fühle mich richtig wohl im theater. mal wieder seit langem. geist und seele und was auch immer werden angesprochen..aahhh…so muss theater sein. ich bin nicht 100% einverstanden, aber auch das gehört dazu zum gelungenem theaterabend…
01:00: nur wenige stunden später frage ich mich schon, wie solch unglaublich hässliche mode wieder oberhand gewinnen konnte und nun von abge…nein…aufgetackelten tanten als hippes dress auf techno (elektro, house und so weiter) events getragen wird. die 80er Jahre stretch, strumpfhosenkacke, erzeugt bei mir automatisch brechreiz. ich beruhige mich mit einem bier (es gibt hier nur becks in diesem LADEN!!!) und beschwörenden worten es geht alles vorüber es geht alles vorüber.
noch etwas übersättigt von köln lausche ich den jungs und frage mich, wann die gitarren wieder einzug halten werden in die diskos…naja, kann sich nur um jahre handeln. erstmal ist das hier ganz in ordnung, wenn nur die kleidung und das gehabe nicht wäre… 😡

nochmal einige stunden und einen ortswechsel später lausche ich einem konzert der klassischen musik! wie abgefahren – klassik. aber nein, dazu muss ich ausholen:
klassik in leipzigs innenstadt (ausgeschriebene musikstadt!): überall wird getrötet und gefidelt, was die geräte hergeben und die leipziger sind mal wieder begeistert. trotz nieselmistwetter sammeln sich überall in der innenstadt kleine grüppchen und lauschen der musik, die da zwischen karstadt, zara und mcdoof angestimmt wird. ach, schön… 🙂
abschlusskonzert sollte am augustusplatz sein. da es wie aus kannen anfing zu regnen, kam ein netter mann auf die bühne und forderte die netten leute (darunter nur UNWESENTLICH viele rentner) auf, sich doch lieber ins gegenüberliegende gewandhaus zu begeben, es hätten dort auch 2000 leute platz… 😯 der gute hatte den satz noch nicht zu ende gesprochen als eine horde von 1000 rentnern sich schon in bewegung setzte. und wir natürlich auch.
nunja, ich bin stets der macht von gesteuerten menschenmassen gegenüber skeptisch gewesen… und wozu menschen in gößeren ansammlungen fähig sind, wissen wir ja alle, aber dann auch noch kulturbesessene alternde halbdurchnässte sachsen!!! 😯
stichwort: local train mumbai, strecke borivli-chuchgate…. 👿
wow…
und später an diesem abend, sah ich noch meine zukunft vor mir…eine vision! nach beethoven, brahms ohne ende kam zum abschluss etwas von richard wagner (ich hab keine ahnung was) und da durften dann auch mal ALLE ran. sogar die harfenfrau kam etwas müde aus der seite…und gaaaanz hinten saßen zwei männer, die irgendwie gar kein instrument hatten und auch nix zu tun hatten… ❓ dachte ich….denn fast gegen ende stand auf einmal der linke auf, zog seine triangel heraus und klingelte da dreimal… 😀 DINGDINGDING. und wieder hinsetzen! alles klar! jetzt war ich nur noch gespannt auf den rechten, der offensichtlich einen unheimlich wichtigen job hatte, denn er kam wirklich erst gaanz zum schluss. also wirklich, der absolut genialste job auf der ganzen welt ist jawohl der, am ende eines langen und für die kollegen anstrengenden tages und ebenfalls musikstückes gemütlich aufzustehen und dann zwei becken aneinander zu knallen, die alles andere mit leichigkeit übertönen!!! 😆 yeah, rock it baby!!

das wochenende bestand also aus melacholisch verkopftem theater, eingeweide zerrenden beats und überbevölkerter klassik. wow, wat ne bandbreite, da soll man sich mal nicht beschweren…

und zum schluss noch ein kleiner beitrag aus der von mir neu ins leben gerufenen reihe: youtube erzählt dein leben! 😉 (und um fragen vorzubeugen, nein, der mann den ich liebe heiratet keine andere frau, das ist bollywood leute, denkt in metaphern!)

anya


jose gonzalez

„don’t let the darkness eat you up“