freitagsmüdigkeit

irgendwie verpasse ich in der letzten zeit immer den rechten zeitpunkt zur berichterstattung und dann, einige tage später, halte ich die vergangenen geschehenisse schon nicht mehr für berichtenswert… 😕

da wären also weitere folgen aus der reihe „kraehe, doggies und co“…

ein medial inspirierendes programm am max mueller bhavan von und mit florian thalhofer

ein kinoabend, der der erdung (wow, welch buchstabenkonstrukt) gedient hat
und das gefühl, dass mir diese stadt fehlen wird.
für einzelheiten bin ich grad zu faul…wer mehr wissen will, möge mich nächste woche nochmal befragen. gähn. und jetzt verschwinde er.
die (arbeits)woche hat also mit kommunikationsreichtum angefangen und plätschert aus in einem rinnsal an worten.blabla
anja

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putzfrauen-hass-liebe

was wuenscht man sich montag-morgen eigentlich so gar ueberhaupt nicht?
das:
 man stelle sich jetzt zusaetzlich noch vor, dass bis zur haelfte des basins schmutziges wasser plus essenreste schwimmen. yeah! natuerlich ist kein sauberer teller, keine tasse, kein messer oder topf zum kochen meines dringend benoetigten kaffeewassers da und ich muss erstmal abwaschen!! 😡
was sich supereinfach gestaltet, wenn man nicht an den wasserhahn kommt, weil alles voll ist!!!!
ja, ich gebe es zu: ich bin morgenmuffel! und ja; das macht mir schlechte laune!!!
die NEUE putzfrau, die versprochen (pah) hatte, jeden tag um acht uhr da zu sein, war auch gegen halb neun nicht in sicht (nachdem sie am sonntag mal einfach pause gemacht hat) und kam erst kurz bevor ich ging, sollte ich mich nun freuen oder sie verkloppen?….und ich muss zugeben, dass ich ihr gern eine zynische bemerkung a la „guck mal, wer uns da wieder beehrt“ zugeworfen haette, aber ich wage zu bezweifeln, das diese art des subtilen humors seinen empfaenger erreicht haette.
argh!!

und um dem ganzen noch die krone auszusetzen kommt hier meine zweite theaterkritik. oder besser „die folter der kunst“.
gestern abend habe ich meine zweite hiesige „theaterinszenierung“ gesehen und ich frage mich ernsthaft, ob ich aufgeben soll oder einfach kritiker werden.
wo soll ich anfangen? einfach ALLES war schlecht. ok, die story ging noch so. (vielleicht haben die inder auch noch nicht gelernt, mit „westlichen“ thematiken auf der bühne umzugehen?oder ich habe einfach unsagbar pech in der auswahl…) drei  monologe, drei frauen. sie berichten aus ihrem leben, von ihren lieben, ihren sehnsuechten. kennt man. eher lala, aber ok. wenn ich wiederhole WENN man inszinatorisch dazu eine idee gehabt haette. ich verstehe, schauspieler, die vollkommen unbegruendet alle zwei minuten von links nach rechts, zum stuhl, hinsetzen, wieder aufstehen, nach links, nach rechts, zum stuhl, hinsetzen…NICHT als inszeniert (ausser man wuerde das abstrahieren)! genervt schaue ich also wie ein zuschauer einem tennisspiel hinterher.
doch viel schlimer noch: das licht!!! ahhhhhhhh!!! tschuldigung, aber das ging gar nicht. zwei schweinwerfer auf staendern sind mehr als sich so mancher verein leisten kann. was macht der mann an den reglern also? er schiebt die beiden immer fein im wechsle hoch und runter, je nachdem auf welche bühnenseite die schauspielerin gerade rennt. in 8 von 10 fällen ist er ca 3 sekunden zu spät…und wenn er sie endlich ins licht gesetzt hat, ist es meist so dunkel als würden wir bei kerzenlicht spielen. HAAALLLLOOO, ich würde das gesicht der schauspielerin gern sehehen!!
oder besser nicht? denn die beiden frauen…ach, ich gebs auf…kopfschuettel…das geht einfach alles gar nicht so…ich brauche nicht theaterwissenschaften zu studieren, um die junge schauspielerin unter niveau schauspielstudium jahr1 abzubuchen und die aeltere dame erinnert mich stark an barbara trommer 😕
hilfeee! ich werde mit schlechtem theater gefoltert! bitte bitte, ich bin eine theaterwissenschaftlerin – holt mich hier raus!!

anja


ohne titel

(geschrieben am 20.02 während des soundchecks)

ich trete aus dem haus/aus der wohnung. wie immer eine treppe runter.
ich erschrecke mich ein wenig als ich unten im hausflur in einer ecke eine taube flattern sehe. ich bleibe stehen. was macht sie hier? nach einigen sekunden sehe ich einen holzstab, der durch ihren flügel gebohrt ist. vielleicht auch durch ihren ganzen körper?
ich kann es nicht ganz erkennen, denn es ist zu dunkel und sie flattert (zu recht) aufgeregt von einer ecke in die nächste.
ich zögere. …
doch dann gehe ich weiter, aus dem haus, überlege, was jetzt mit ihr passieren wird. sie tut mir sehr leid, aber ich kann sie wohl schlecht (kinderbuchmäßig) mit nach hause nehmen und gesund pflegen. und stark genug, um sie zu töten, bin ich auch nicht.
die katzen! natürlich. (wir haben viele katzen zwischen den häusern) sie werden sie finden und fressen. hoffentlich bald, denn sie hatte soviel angst, als ich vorbei ging.
ich hoffe, dass sie nicht mehr lange dort in ihrer ecke fürchten muss. ob ich den katzen gleich bescheid gebe (gelangweilt hängen sie vor haus nummer 13a ab, wo die katzenoma wohnt)? ist das grausam? oder das gegenteil.
das bild der durchstochenen taube verfolgt mich noch lange an diesem tag. (nur einige sekunden frage ich mich, wer das getan hat? wer sie so allein laesst. sie tödlich verwundet und dann zum sterben allein lässt)

als ich heute morgen aus dem tor des wohnviertels trete glotzen mich zwei weisse kühe an.
ich überlege dann immer, ob das gesehene eine reflektion oder eine voraussicht ist…


one two three -tacketetin!

ich glaube, soviel jazz wie hier am goethe hatte ich mein ganzes leben nicht!! mannohmann. ich glaube mich auch daran zu erinnern, dass ich diese musikrichtung eigentlich nie ganz verstanden bzw für mich entdecken konnte. mal abgesehen davon, dass ich gestern wieder dachte: was ist am „free jazz“ eigentlich „free“, da gibts doch auch regeln, oder? 😕

gestern stand also erneut ein konzert an. im ultraschickhippen „blue frog“. sieht so aus:  (mehr wie immer bei flickr)
der laden: wirklich sehr schön und teuer eingerichtet. leider richtet sich auch das publikum danach…. vielleicht bin ich auch einfach zu sehr „anti“-versnobte-20somethings-die-wegen-dem-fetten-alten-weissen-reichen-mann-gekommen-sind-und-sich-einen-scheiss-um-die-musik-kuemmern-sondern-lieber-im-magazin-blaettern eingestellt.
ich hab eine „crema catalana“ gegessen, die einfach nur vanillepudding war!! 😡
na gut, ich hoere auf zu maekeln und berichten von den schoenen dingen, thike?

das beste: ich bin endlich aus dem buerotrott herausgekommen, habe liebe menschen getroffen, es gab bier und small talk!! 🙂
die musik laesst sich eigentlich nicht beschreiben, da sie wild gemixt war. man moege sich eine mischung aus dem hier, dem hier und dem hier vorstellen. so ungefaehr.
ich hatte also ein paar schoene tage und habe emotionale defizite aufbessern koennen…

was passiert ansonsten?
das

und das.
also nicht so viel.

naechste woche kommt schon das naechste highlight! i’m busy yaar!
anja

achja, vielleicht noch ein kleines kommentar zum thema „männer und ihre geräte“:


montags koennt ich kotzen….(teilxy)

pionierauftrag:

hier t-shirts und bilder angucken, sich kaputt lachen und mir etwas bestellen und zu ostern oder spaeter zum geburtstag (der runde ist ja nicht mehr weit) schenken! los! jetzt!!

wieder ein sinnlos verschenktes wochenende liegt hinter mir (von einer fabindia-kaufattacke mal abgesehen 😕 ), nachdem ich mich wiedermal frage, warum ich wieder nichts anstaendiges gemacht habe…. grrr…habe gestern abend noch bei max goldt (siehe dazu auch link oben) gelesen, dass es dafuer eine tolle neue/alte Krankheitsbezeichnung gibt. natuerlich hab ich den namen schon wieder vergessen. mir ist auch klar, dass es nicht nur mir alleine so geht…egal. 
mein versuch, „auszugehen“ führte schliesslich am samstag abend dazu, dass ich mich entmuendigt fuehlte. wie eine 16jaehrige, die nicht allein ausgehen kann und will. ich hasse das! und langsam faengt es wirklich an mich zu nerven! ich bin es gewoehnt, mich mit freunden in regelmaessigen abstaenden in einer kneipe zu treffen: man trinkt ein bier, tauscht sich aus und lacht ein wenig. es traegt zu meinem seelengleichgewicht bei und ist (neben dem vorurteil es muesse sich dabei immer um saufgelage handelt) hier weitestgehend unbekannt. oder nein, ich muss das einschraenken! innerhalb der woche finden sie sich schon: die kleinen grueppchen maennlicher inder, die sich auf ein feierabendgetraenk zusammensetzen und schwatzen und lachen. no comment.
ich frage also babloo, ob er mit mir ein bier trinken geht (daniela faellt leider oft aus dem selben grund aus, wie die meisten lieben leute von der arbeit: familie) und er sagt: klar, wir gehen in den club soundso. treffe dich dort gegen 23.30Uhr. nun, bandra ist nicht weit weg und ich haette auch lust auf tanzen (obwohl mir kneipenbier eigentllich lieber ist)…aber…ach, es sind einfach zu viele abers….ich gehe eben nicht allein nachts durch mumbais strassen in einen club, in dem ich evtl jemanden kenne, nach einer anstrengenden woche und dem gefuehl, eigentlich schon seit einer stunde zu schlafen…(jaja, meine mutti hat gute arbeit geleistet). nerv!

anyway, alles wird gut! und: die dt post arbeitet noch! 😀 kaum zu glauben, dass ich heute post aus dtl bekommen habe. rockos drittes buch und die „best of“ cd!!! ich bin im kreis gehuepft und habe wiedermal juttas vorurteil gegenueber theaterwissenschaftlern bestaetigt (na dass sie eigentlich alle kleine dramatisch veranlagte darsteller sind). sing, lach, spring! 🙂 mit „du waehlst cdu…“ zum lunch und „wer dich gegen den staat“ aufs klo.
da hab ich heute mittag uebrigends einen mann pinkelnd angetroffen. 😯 wir haben doch, ganz „ally mcbeal“ maessig, eine toilette fuer beide (also schon zwei kabinen) und das war dem herrn besucher wohl nicht ganz klar…die tuer blieb also offen und ich sah, gut erzogen wie ich bin, weg und ging in meine kabine. MAAAAAHLZEIT!!

salve. aber volle kanne.
anja


schonwieder keine lust auf ueberschrift

das schnöde biest namens alltag hat mich tatsaechlich entgueltig gefressen. woran ich das merke? ich freue mich, dass freitag ist! im moment bin ich trotz immer weiter auf mich einstroemender eindruecke geläehmt und ein wenig tumb. (ob das dazu gehoert und irgendwann wieder besser wird… 😕 )
das war freitag (dazu hatte ich eigentlich noch ein tolles video von youtube, auf dem andy warhol einen hamburger ist…grossarig…), heute ist samstag. ich habe 12h stunden schlaf hinter mir (und trotz rueckenscherzen because of this stupid bed habe ich wunderbar fest geschlafen), die sonne scheint (endlich ist es wieder warm geworden, gleicht faengt das schwitzen wieder an 😕 ) und ich versuche gerade, meinen ersten clubdiskobesuch zu organisieren….wish me luck…nein besser: fun!

ole ole ole ole….

anja

PS. beim nochmaligen lesen merke ich, dass ich irgendwie telegrammstil entwickelt habe. unschoen zu lesen, oder? ich gelobe besserung. aber nicht heute.


ein bisschen frieden…

ich weiss schon, eigentlich bin ich angehalten vom leben AUSSERHALB der bundesrepublik zu berichten, aber selten genug geschieht es, dass politik, weltgeschehen und lebensphilosophie ansprechend und informativ verpackt wird. deshalb empfehle ich folgende woechentliche video-kolumne des zeitredakteurs Gero von Randow. ein bisschen bei harald schmidt gekupfert, aber gut. wie ich finde. ansehen, bilden, schmunzeln, lernen!
http://www.zeit.de/video/player_popup?videoID=200802122de61f

nichtsdestotrotz passiert auch hier gerade ziemlich viel und eigentlich auch nichts neues. ein politischer hetzredner wurde verhaftet und es wird randaliert. ich bin nicht entsetzt oder verwundert darueber, wie schnell sich die hier ansaessigen männschen aufhetzen und missbrauchen lassen. eher traurig stimmt es mich, wie einfach durchschaubar mir alles erscheint und doch so wenig veraenderbar. 😐
mehr infos gibts auf einschlaegigen nachrichtensendern (achtung, panikmache!) und ein wenig reflektiver bei daniela.
fuer mich persoenlich bedeutete das gestern: fruehzeitiger feierabend. ueberfuellte zuege. nach hause vor jemmas tv, um zu wissen was passiert ist. alle geschaefte zu. eigentlich alles ruhig, aber trotzdem angespannt.

na dann: happy valentine!! (auf arbeit werde ich heute von allen seiten mit suessigkeiten zum valentinstag vollgestopft 😕 …)

anja