wenn ich nicht einen letzten rest an eitlem stolz in mir tragen würde, stünde an dieser stelle ein foto meines zimmers. „zustand 08″. da dieser stolz allerdings übel gepaart mit exibitionistischen tendenzen zur ausprägung kommt, muss ich trotzdem davon berichten.
nach dem prinzip „zeig mir deine butze und ich sag dir wer du bist“ sowie „weglaufen als therapie“ … (unvollendeter satz!)
gestern noch hätte ich mit dem nächsten autoverkäufer nach spanien durchbrennen mögen und schon heute frage ich mich, wann ich denn nun endlich nach hamburg ziehe…
vielleicht werd ich jetzt nie mehr in inniger ruhe an einem ort zufrieden sein können?? oh, wie öde, deutschland…gähn
zu allem übel liegt hier vor mir ein ziemlich großer und bedeutender satz, der wirklich, also wirklich nicht unvollendet bleiben darf. eigentlich pfeif ich ja auf karriere, aber so ganz ohne gesellschaftlichen druck sind wir ja auch keine menschen…oder? also quäle (wirklich eine qual, denn selten hab ich mich so dumm und träge erlebt) ich mich durch kunsttheorien, die mir eigentlich mal den buckel runterrutschen könnten (den hab ich nämlich bald vom krumm sitzen und lesen), während mein zimmer immernoch und schonwieder total im chaos versinkt: reste aus mumbai, reste aus dem dasein davor (das wollte ich dochmal wegschmeißen!) und neuer mistkram.
uiuiui
ich bin allerdings noch in der lage zwei waschmaschinen voller frisch duftender wäsche penibel auf den wäscheständer zu hängen und WEHE da hängt eine socke linksrum!! das trägt EINDEUTIG krankhafte züge.
anya
